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Musiktherapie

Es kommen handelnde und rezeptive Verfahren zur Anwendung. Zu der aktiven Musiktherapie gehört u.a. die musikalische Improvisation mit Instrumenten und Stimme. In der Improvisation werden Befindlichkeiten und persönliche Themen hörbar, die sowohl auf musikalischer Ebene bearbeitet als auch sprachlich reflektiert werden. In rezeptiven Verfahren werden über gezieltes Hörenvon Musik oder Klang/Rhythmus dazu genutzt, sich ganz auf einen inneren Erlebensprozess einzulassen. Körperlich-emotionale Prozesse (Körperwahrnehmung, innere Bilder) werden angeregt und reflektiert. In der klanggeleiteten Trance (rezeptives Verfahren nach Dr. med. Wolfgang Strobel) handelt es sich um eine schamanisch inspirierte und tiefenpsychologisch fundierte Form rezeptiver Musiktherapie, bei der mit archetypischen Klang- und Rhythmusstrukturen psychotherapeutisch gearbeitet wird. Auch das bewusste Wahrnehmen und Erleben von Stille kann ein wichtiges Element der Musiktherapie sein, entsprechend werden Entspannungsverfahren angeboten.
Musikalische Vorkenntnisse oder Begabung sind nicht erforderlich.



Lehrmusiktherapie

Lehrmusiktherapie (LMT) für Musiktherapie-StudentInnen im Einzelsetting. In der LMT werden die Ebenen der musiktherapeutischen Selbsterfahrung mit derjenigen der Reflexion in Bezug auf Methodik und Beziehungsgestaltung vereinigt. Die LMT ist ein wichtiger Bestandteil in jeder musiktherapeutischen Ausbildung. Nähere Informationen:  www.wb-musiktherapie.zhdk.ch


Supervision

In der Supervision werden die eigene Arbeit und die Arbeitszusammenhänge reflektiert. Aus unterschiedlichen Perspektiven werden Arbeitsauftrag, Arbeitsinhalte und die eigene Position in freier Praxis oder im institutionellen Rahmen analysiert. Die Supervision vermittelt ein besseres Verständnis für die eigene Arbeitssituation mit ihren besonderen Herausforderungen und Schwierigkeiten. Supervision dient auch der persönlichen Weiterentwicklung im beruflichen Kontext.